Mehrere Liebesgeschichten veröffentlicht die Autorin Ariane Aran in der Nightlounge.biz und hier führt sie ihr Liebesgeschichten-Schreibtagebuch zu den Geschichten. Ariane Aran freut sich auf Rückmeldungen direkt unter ihren Beiträgen auf dieser Seite und diskutiert mit ihren LeserInnen.
Liebesgeschichte startet
Nun geht es los, ich habe die erste Folge der Liebesgeschichte “Liebe in Zeiten des Krieges” fertig geschrieben. Es startet genau so, wie es in den Unterlagen meiner Großmutter steht: Es beginnt mit einem erotischen Abenteuer und Elise ahnt schon damals, dass sie nicht ganz korrekt handelt. Den erotischen Anteil der Handlung habe ich weiter ausgemalt, denn vor 100 Jahren wurde zwar genauso gern Sex gemacht wie heute, aber die Menschen haben nicht darüber gesprochen, es noch nicht mal ihrem Tagebuch in allen Details anvertraut. Man erging sich in Andeutungen - und heute lieben wir es etwas deutlicher.
Nun meine Frage: Habe ich mit den Sexschilderungen übertrieben? Wäre weniger mehr?
Für die zweite Folge brauche ich wieder ungefähr zwei oder drei Tage. Bleibt mir gewogen ...
Eure Ariane
Erschienen am 06.01.2009
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Kommentare zu Ariane Aran
Eigener Kommentar
Commenting is not available in this channel entry.Hörbuch: Intime Beichten
Hören, was andere nicht mal zu denken wagen: Autorin Sina-Aline Geißler sammelte zwei Jahre lang Erlebnisberichte von Frauen. Sie verdichtete die Erzählungen zu einem atemberaubenden Sex-Hörbuch. Gewagt, erregend - und deutlich in jedem Detail. Ein herausragendes, 60 Minuten langes MP3 Hör-Ereignis. Tracks einzeln anzuwählen. Hier klicken
Unabhängige Hörbuch-Besprechungen
Aktuell bespricht Hörbuch-Kenner Roque diese erotischen Hörbücher:
Die vollkommene Ehe
Während die Kunst (oben: Bordellszene von Degas) Erotik und Sex als Thema längst entdeckt hatte, trauten sich die Bürger im Alltag um 1900 kaum, über das Thema zu reden. Sex war Schmuddelkram. Mit der Folge, dass viele Paare unter Eheproblemen litten, ohne darüber zu sprechen. Bis Dr. Theodor Hendrik Van de Velde das erste Sexberatungsbuch der Literaturgeschichte schrieb. Es erschien 1926, und niemand hätte es dem seriösen Dr. Van de Velde zugetraut, ein derartig obszönes Werk zu verfassen, das unmittelbar bei Erscheinen zum Skandalon wurde. Van de Velde stand damals auf dem Höhepunkt seiner Karriere als Mediziner. Er war blond, das Haar an den Schläfen bereits leicht ergraut, die Stirn hoch und seine Augen blickten gütig und ernst. Er sprach ein Dutzend Sprachen und war Leiter der Frauenklinik in Haarlem. Mitarbeiter nannten ihn den "Grandseigneur der Medizin". Bis er das Buch "Die vollkommene Ehe" heraus brachte. Lange vor Kinsey redete Van de Velde darin Klartext über Sex und glückliche Beziehungen. Noch Jahrzehnte nach seinem Erscheinen sorgte das Werk für Gesprächsstoff. Van de Velde gab seine Leitungsposition in Haarlem ab und zog sich in die Schweiz zurück.