Klassische erotische Geschichten: jeden Tag neue erotische Geschichten, immer kostenlos.
Genießen Sie literarische Häppchen zwischendurch; oder lassen Sie sich von einer ganzen Textreihe zum Lesen verführen: Erotischen Literatur ist in der kurzen und in der langen Form ein geistreicher Genuss. In dieser Sektion finden Sie lange Geschichten, die wir in mehrere Teile aufgespalten haben, damit sie am Bildschirm besser lesbar sind. Jede Woche erscheinen neue Teile.
028 - Die sonderbar geformte Blase
Mit einem Blicke übersah Marguerite das Schlafzimmer und hatte nun die langgesuchte Erklärung gefunden. Der Schrank, welcher vor der Türe stand, die in das danebenliegende Gastzimmer führte, war abgerückt, so daß jemand hatte bequem hindurch gehen können. Vor dem Bett lag auf einem Stuhl eine Weste, auf dem Nachttisch eine Uhr mit Berloques, so daß kein Zweifel übrig blieb.
Die Baronin sah recht gut, daß Marguerite das alles bemerkte, war aber so erschrocken, daß sie nichts sagte. Schnell packte Marguerite alle Toilettengegenstände zusammen, um schnell fliehen zu können und bemerkte bei dieser Gelegenheit auch eine kleine, sonderbar geformte Blase, die offenbar schon gebraucht war. Als die Baronin etwas Fassung gewonnen hatte, nahm sie gleich jenen Gegenstand aus dem Bette fort, wickelte ihn in ihr Schnupftuch und wollte also ersichtlich etwas vor ihrer Vertrauten verbergen.
Das Feuer wurde gelöscht und der Vorgang brachte vor der Hand keine Veränderung in den Verhältnissen Marguerites zur Baronin hervor. Noch ehe sie aber am andern Morgen Genf verlassen hatten, wußte Marguerite bereits von der Hoteldienerschaft, daß in dem Zimmer neben der Baronin ein junger, russischer Graf wohne. Die Zimmer lagen gerade da, wo der Korridor eine Biegung machte, so daß der Graf bei sich aus- und eingehen konnte, ohne an den Türen zu den Zimmern der Baronin bemerkt zu werden, weil er eine Treppe im Seitenflügel benutzen konnte. Jetzt war ihr alles klar. Zwischen dem russischen Grafen und ihrer Baronin bestand ein so vertrautes Verhältnis, und es kränkte sie, daß ihr das bisher verborgen geblieben war.
Desto fester stand aber der Entschluß bei ihr, Mitwisserin des Geheimnisses zu werden. Auf der Rückfahrt nach Morges bemerkte sie auch, daß die Baronin an einer einsamen Stelle des Weges etwas aus ihrem Schnupftuche nahm und verstohlen aus dem Wagen warf. Nach Morges zurückgekommen, trat das gewöhnliche Verhältnis wieder ein, obgleich die Baronin ersichtlich mit sich kämpfte, ob sie Margueriten in ihr Vertrauen ziehen solle, denn daß diese schon mehr wußte, als ihr lieb war, hatte sie sehr bald erkannt.
Es kam aber zu keinem Aussprechen zwischen den beiden Frauen. Bei der nächsten Fahrt nach Genf brachte Marguerite jede Minute, die sie frei hatte, auf dem Korridor des Hotels zu und begegnete mehrere Male dem jungen Russen, einem sehr hübschen, eleganten Mann, der sie schon beim zweiten Begegnen auf der Seitentreppe besonders freundlich ansah und beim dritten sich in ein Gespräch mit ihr einließ. Als er erfuhr daß sie die Kammerjungfer einer im Hotel wohnenden Dame sei - Marguerite hütete sich wohl, den Namen derselben zu nennen - machte er nicht viel Umstände und fragte, ob sie ihn wohl besuchen wolle?
Nur aus Neugier und ohne alle anderen Absichten - so hat sie mir wenigstens wiederholt auf das treuherzigste versichert - sagte sie nach einigen Weigerungen und kaum die Folgen bedenkend zu. Da gerade niemand auf dem Korridor war, so zog er sie auf sein Zimmer, küßte sie, befühlte ihren Busen und wußte trotz ihres Sträubens sich auch anderwärts zu überzeugen, daß er ein blühendes, wohlgebautes Mädchen in seinen Armen hielt. Während seine Hand auf das angenehmste beschäftigt war, sah sich Marguerite überall nach der Gelegenheit um, bemerkte im zweiten Zimmer die Tür, welche zum Schlafzimmer der Baronin führte, und hatte nun auch ihren Plan fertig. Der Graf wollte zwar sofort Ernst machen, stieß aber auf Widerstand und schien auch ganz zufrieden, als sie versprach, in der Nacht, wenn ihre Herrschaft schliefe, zu ihm kommen zu wollen.
Das könne aber erst nach Mitternacht sein, wenn auf dem Korridor alles dunkel wäre. Er schien zu überlegen - und Marguerite freute sich nicht wenig, daß sie wußte, was er überlegte - die neue Bekanntschaft schien aber doch das Bedenken zu besiegen und sie wurden einig, daß sie nur um 1 Uhr kommen solle, er wolle dann seine Tür offen halten. Damit wäre ihr aber nicht gedient gewesen. Sie verlangte daher den Schlüssel, damit sie den rechten Augenblick abpassen könne, und erhielt ihn. Sie triumphierte nicht wenig über ihre Schlauheit und überdachte nun ihren Plan nach allen Seiten.
Schon um 10 Uhr hatte die Baronin Nachttoilette gemacht, Marguerite entlassen und wieder vorsichtig hinter ihr beide Türen verschlossen. Statt aber in ihr Zimmer zu gehen, stellte sie sich auf dem Korridor an die Tür zum Schlafzimmer der Baronin und horchte aufmerksam auf alles, was darin vorging. Es dauerte denn auch nicht lange, so hörte sie die Baronin ein Liedchen trillern, was sie sonst nicht tat, dann ein leises Pochen, Abrücken eines schweren Möbels und das kaum hörbare Öffnen einer Tür. Nun wußte sie, daß er bei ihr war und eilte zur Tür in die Biegung des Korridors, die zu dem Zimmer führte, in dem sie heute schon gewesen war, überzeugte sich, daß niemand sie sehen konnte, schloß so leise als möglich auf und befand sich am Ziele ihrer Wünsche.
Erschienen am 19.12.2007 | Eine Folge aus der Reihe "Memoiren einer Sängerin"
Wilhemine Schröder-Devrient schrieb obige erotische Geschichte. -
Eine der größten Gesangstragödinnen auf deutschen Bühnen des 19. Jahrhunderts. Eine schöne, selbstbewusste Frau, die ihren Weg in einer Welt machte, in der Männer das Wirtschafts- und Kulturleben bestimmten. Bis heute verstummen die Gerüchte nicht, dass sie zugleich die Autorin eines äußerst erotischen Erfolgsromans war. Ein Porträt der Autorin.
“Ich wollte den Männern auf den Grund gehen” - Was bleibt vom Jahr 1868? Man stutzt. Überlegt. Schweigt. Wenig hat die Zeit überdauert, wenn man zurückblickt. Aber drei Dinge sind es denn doch, die bleiben. Die Ironie dabei: Was damals gefeiert wurde, ist heute vergessen. Und was 1868 nicht beachtet wurde, veränderte die Welt: Eine kurze Einführung in den Roman "Memoiren einer Sängerin".
Die Erotik-Reihe "Memoiren einer Sängerin" - alle bisherigen Folgen
Die ersten erotischen Geschichten der Reihe stehen in der Liste oben, neueste erotische Geschichten stehen unten.
001 - Intime Memoiren einer erfahrenen Frau002 - Keine weiteren Briefe ohne Gegenleistung
003 - Eine Pubertierende entdeckt ihren Körper
004 - Die Hand im Schoß einer 14-Jährigen
005 - Der Teenie versteckt sich im Schlafzimmer der Eltern ...
006 - Entdeckungen eines jungen Mädchens im Schlafzimmer der Eltern
007 - Vater hielt Mutters weit geöffneten Schenkel auseinander
008 - Das Glied in der Hand meines Vaters
009 - “Bis zum Herzen spürte ich deinen heißen Strahl”
010 - Vater war vollständig befriedigt - Mutter aber noch nicht
011 - “Jetzt! Jetzt! Ich spritze! Himmlisch!”
012 - Verwirrung der Gefühle
013 - Gedankenspiele eines jungen Mädchens
014 - Loch-Beobachtungen
016 - Als die Erzieherin glaubte, allein zu sein ...
017 - Der Stab, die Milch und die Lust
018 - Zwischen meinen Schenkeln prickelte und juckte es
019 - “Ich beobachtete, was mein Cousin auf der Toilette trieb”
020 - “Ich stieg zu ihr ins Bett”
021 - Eine wundersame Wärme ergoss sich über meinen Körper
022 - Nichts Schöneres gibt es auf Erden ...
023 - Das wunderbare Glied in seiner Kraft und Herrlichkeit
024 - Entjungferung
025 - Und das alles schon mit 14 Jahren!
026 - Frau Baronin möchte frisiert werden
027 - Lesbische Spiele
029 - Des Doktor Condoms liebreizende Erfindung
030 - Nächtliche Entdeckungen
031 - Der Graf: Unzweifelhaft im Besitz des entscheidenden Punktes ...
032 - Die Sex-Intrige
033 - Sexspiele zu dritt
034 - Abschied von der Baronin
035 - Der eine Augenblick der Unachtsamkeit ...
036 - Der Vorgeschmack der Freuden
037 - Ein Mädchen von 16 Jahren
038 - Die junge Hirtin mag es grob ...
039 - Lüsterne Spiele in der Badewanne
040 - Er bückte sich, um mir unter den Rock zu sehen ...
041 - Herrlich schüchtern war der junge Mann ...
042 - Er war so herrlich unerfahren ...
043 - Meine Tante lässt sich lecken - von ihrem Hund
044 - Sie macht es dem Hund, bis er spritzt
045 - Sex mit Tieren
046 - Seine Küsse auf der Spalte ...
047 - Das himmlische Balsam
048 - Mit einer geschickten Intrige verlässt sie den Liebhaber!
049 - Freudenspiele im Bad
050 - Das geheime Verhältnis
051 - Unverhofft kommt oft!
052 - Sex zu dritt - ganz überraschend ...
053 - Die Sexnacht mit dem Fürsten
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Wie oft Männer können
Wie häufig erreichen Männer hintereinander den Orgasmus? Um die Frage zu beantworten, unterscheiden Kulturgeschichtler und Sexualforscher zwischen zwei Arten von Quellen: Tatsachenberichte und Romane. In Romanen können Männer öfter hintereinander als in Tatsachenberichten. Zum Beispiel schildert der Brite James Boswell in einem Bericht , dass er mit seiner Louisa "fünfmal in den höchsten Wonnen geschwebt" habe. Der Bericht erschien am 12.1.1763 im "London Journal" und kann noch heute nachgelesen werden. Die Zeitungsmeldung wird von Wissenschaftlern als glaubwürdig eingestuft. - In der Literatur ist Mann noch ausdauernder. So erzählt Catullus seinem Sklaven, er habe neunmal hintereinander ejakuliert, ohne aufzuhören. Der alternde Ovid prahlt, es seiner Corinna ebenfalls neunmal hintereinander besorgt zu haben. Porno-Literat de Sade berichtet von einem gewissen Minsky, der niemals zu Bett ging, ohne sich zuvor zehnmal zu entladen.
