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045 - Sex mit Tieren

Weit entfernt, Reue über eine anscheinende Verirrung der Weiblichkeit zu empfinden, füge ich gleich hinzu, daß es mir auch später immer großes Vergnügen gemacht hat, Tieren bei ihrer Begattung zuzusehen, ja ihnen dazu zu verhelfen. Ich muß es mir allerdings gefallen lassen, wenn Sie das eine Verirrung, eine Schrankenlosigkeit in der Sinnlichkeit nennen und kann Ihnen nur darauf erwidern, daß Sie mich bis dahin, wo ich Ihnen nicht allein meine Schwangerschaft, sondern auch meine Ansteckung gestand, für ein sehr sittliches Mädchen gehalten, daß ich also niemanden durch meinen geheimen Geschmack beleidigt oder niemanden gekränkt oder wehe getan.

Alles, was das geheimnisvolle Werk der innigsten Vereinigung zweier geschaffener Wesen anging, hatte von dem Tage an, wo ich durch meine Eltern plötzlich und unveranlaßt in die verborgenen Genüsse der Liebe und der Wollust eingeweiht wurde, einen unbeschreiblichen und unwiderstehlichen Reiz für mich, ohne daß er mich je zu Unbesonnenheiten hingerissen hätte. Ich tat so ziemlich alles, aber ich sprach nie davon und zeigte nur im vertrautesten Umgange, was mich erfüllte.

Später mit der Familie eines Gutsbesitzers genau befreundet, der eine bedeutende Pferdezucht hatte und die schönsten englischen und arabischen Hengste hielt, wußte ich es zu machen, daß ich während einer Badereise jener Familie 3 Wochen allein auf dem Gute derselben zubrachte und dort fast täglich das Decken der Stuten durch diese wunderschönen Hengste mit ansah.

Ganz zufällig hatte ich nämlich einmal bei einem Spaziergange einen Hengst belauscht, der eine Stute zu seinem Willen zwang. Der Anblick war mir unvergeßlich gewesen und mit meiner ungewöhnlichen Schlauheit wußte ich mir dies Vergnügen drei Wochen hintereinander zu verschaffen. Niemand ahnte, daß ich, hinter einer Gardine verborgen, den Hengsten zusah; denn meine Zimmer lagen weit von dem Beschäl-Platze ab und ich mußte immer einen gewissen Ort besuchen, um das Schauspiel zu haben; aber ich kann versichern, daß ich nichts Schöneres kenne, als einen Hengst in dem Moment seiner Vereinigung mit der Stute. Diese schönen Formen, diese Gewalt und Kraft, diese Glut in den Augen, diese sichtbare Spannung aller Nerven und Muskeln und endlich dieses bis zur Sinnlosigkeit und Wut gesteigerte Genießen! – das alles hat für mich einen großen Zauber gehabt. Man mag darüber kalt und spröde sprechen, ja wirkliche Abneigung dagegen fühlen, immer wird man zugeben müssen, daß die Begattung der wichtigste Moment des ganzen tierischen Lebens ist und daß die Natur in den meisten Fällen mit besonderem Reize und besonderer Schönheit auch für die menschlichen Sinne ausgestattet.

Die Vögel singen am süßesten, wenn sie sich begatten wollen, die Hirsche kämpfen; jedes Wesen steigert sich in der Äußerung seiner Kraft und seiner Schönheit. Beides im vollkommensten Maße kommt bei einem schönen Pferde edelster Rasse zur Erscheinung. Ebenfalls einem Naturgesetze folgend, weigert sich anfangs die Stute, und der Hengst muß sich ihr vorsichtig nähern, will er nicht Gefahr laufen, geschlagen zu werden. Erst nach und nach gelingt es ihm, ihren Widerstand zu besiegen, indem er um sie her jagt, ihr die Weichen mit seinen Nüstern berührt, wiehert und sich im Übermaße seiner Kraft kaum zu fassen weiß. Man sieht unter seinem sammetglatten Fell Adern und Muskeln anschwellen und das Zeichen seiner Männlichkeit erscheint in einer Größe und Nervigkeit, daß man fast nicht begreift, wohin es sich zu versenken bestimmt ist. Endlich nimmt die Stute die Liebkosungen an und stellt sich begehrend ihm entgegen. Im Augenblick hat er auch den Thron bestiegen und läuft nun Sturm auf den Hafen seiner Lust, aber wie oft und wie lange vergebens?

Das Ziel ist zu klein für die Stöße eines solchen Speeres. Man möchte dem armen Tiere helfen und erfahrene Gestütsknechte tun dies auch. Hat er aber auch nur den Rand berührt, nimmt sie nur erst die Spitze an, so erfolgt ein Stoß, der in seiner Heftigkeit und seinem vollständigen Erfolge gar nicht zu beschreiben ist. Die Augen wollen fast aus dem Kopfe. Dampf geht aus seinen Nüstern und der ganze Körper gerät in Aufruhr. Wer das mit geistigem und sinnlichem Auge sieht, der hat einen großen Genuß. Ich leugne nicht, daß ich mich gar nicht satt daran sehen konnte, ja, daß es mich jedesmal in hohem Grade aufregte. Wie mir das Schauspiel der heimlichen Vergnügungen meiner Tante ganz unerwartet und zufällig ward, so habe ich auch diese Geständnisse hier nur zufällig eingeschaltet und ich kehre daher zur Hauptsache zurück.

Aus der Reihe "Memoiren einer Sängerin" 26.04.2008 Weiter lesen

erotische-geschichtenWilhemine Schröder-Devrient schrieb obige erotische Geschichte. - Eine der größten Gesangstragödinnen auf deutschen Bühnen des 19. Jahrhunderts. Eine schöne, selbstbewusste Frau, die ihren Weg in einer Welt machte, in der Männer das Wirtschafts- und Kulturleben bestimmten. Bis heute verstummen die Gerüchte nicht, dass sie zugleich die Autorin eines äußerst erotischen Erfolgsromans war. Ein Porträt der Autorin.

“Ich wollte den Männern auf den Grund gehen” - Was bleibt vom Jahr 1868? Man stutzt. Überlegt. Schweigt. Wenig hat die Zeit überdauert, wenn man zurückblickt. Aber drei Dinge sind es denn doch, die bleiben. Die Ironie dabei: Was damals gefeiert wurde, ist heute vergessen. Und was 1868 nicht beachtet wurde, veränderte die Welt: Eine kurze Einführung in den Roman "Memoiren einer Sängerin".

erotische geschichten

Die Erotik-Reihe "Memoiren einer Sängerin" - alle bisherigen Folgen

Die erste Geschichte der Reihe stehen in der Liste oben, neueste Liebesgeschichten stehen unten.

001 - Intime Memoiren einer erfahrenen Frau
002 - Keine weiteren Briefe ohne Gegenleistung
003 - Eine Pubertierende entdeckt ihren Körper
004 - Die Hand im Schoß einer 14-Jährigen
005 - Der Teenie versteckt sich im Schlafzimmer der Eltern ...
006 - Entdeckungen eines jungen Mädchens im Schlafzimmer der Eltern
007 - Vater hielt Mutters weit geöffneten Schenkel auseinander
008 - Das Glied in der Hand meines Vaters
009 - “Bis zum Herzen spürte ich deinen heißen Strahl”
010 - Vater war vollständig befriedigt - Mutter aber noch nicht
011 - “Jetzt! Jetzt! Ich spritze! Himmlisch!”
012 - Verwirrung der Gefühle
013 - Gedankenspiele eines jungen Mädchens
014 - Loch-Beobachtungen
016 - Als die Erzieherin glaubte, allein zu sein ...
017 - Der Stab, die Milch und die Lust
018 - Zwischen meinen Schenkeln prickelte und juckte es
019 - “Ich beobachtete, was mein Cousin auf der Toilette trieb”
020 - “Ich stieg zu ihr ins Bett”
021 - Eine wundersame Wärme ergoss sich über meinen Körper
022 - Nichts Schöneres gibt es auf Erden ...
023 - Das wunderbare Glied in seiner Kraft und Herrlichkeit
024 - Entjungferung
025 - Und das alles schon mit 14 Jahren!
026 - Frau Baronin möchte frisiert werden
027 - Lesbische Spiele
028 - Die sonderbar geformte Blase
029 - Des Doktor Condoms liebreizende Erfindung
030 - Nächtliche Entdeckungen
031 - Der Graf: Unzweifelhaft im Besitz des entscheidenden Punktes ...
032 - Die Sex-Intrige
033 - Sexspiele zu dritt
034 - Abschied von der Baronin
035 - Der eine Augenblick der Unachtsamkeit ...
036 - Der Vorgeschmack der Freuden
037 - Ein Mädchen von 16 Jahren
038 - Die junge Hirtin mag es grob ...
039 - Lüsterne Spiele in der Badewanne
040 - Er bückte sich, um mir unter den Rock zu sehen ...
041 - Herrlich schüchtern war der junge Mann ...
042 - Er war so herrlich unerfahren ...
043 - Meine Tante lässt sich lecken - von ihrem Hund
044 - Sie macht es dem Hund, bis er spritzt
046 - Seine Küsse auf der Spalte ...
047 - Das himmlische Balsam
048 - Mit einer geschickten Intrige verlässt sie den Liebhaber!
049 - Freudenspiele im Bad
050 - Das geheime Verhältnis
051 - Unverhofft kommt oft!
052 - Sex zu dritt - ganz überraschend ...

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